Achtsamkeit

Unserer Praxisangebot

Wir möchten Sie in jedem Alter, jeder Lebenslage und bei allen Widrigkeiten des Lebens unterstützen und begleiten. Erfahren Sie hier mehr über unsere Therapieverfahren, Angebote und Werte, nach denen wir arbeiten.

Verhaltenstherapie

Was genau bedeutet das eigentlich?
Wie wäre es mit "Lernen fürs Leben!" 
Wir möchten Ihnen mit wissenschaftlich fundierten Methoden, wie der kognitiven Verhaltenstherapie, Werkzeuge an die Hand geben, die es Ihnen ermöglichen, Ihre aktuellen Belastungen selbstwirksam zu bewältigen. 

Zu Beginn kann der Psychotherapeut dabei eine Stütze sein, um Sie auf dem Weg zu begleiten, in Zukunft wieder ein eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Leben zu führen. 

Wir arbeiten nach einem modernen und integrativen Ansatz und verstehen den Menschen als Ganzes, mit all seinen dazugehörigen Gefühlen, Gedanken, Verhaltensweisen und Empfindungen.

Anfangen

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Ein neues Therapiekonzept zieht in unsere Praxisgemeinschaft ein. Ein neuer Weg, um zu mehr psychischer Gesundheit (zurück-) zu finden. 

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie gehört ebenfalls zu den wissenschaftlich anerkannten Verfahren und stützt sich auf die theoretischen Grundlagen der Psychoanalyse. Anders als in der Psychoanalyse findet diese Therapie jedoch im Sitzen anstelle im Liegen statt und ist fokussierter auf die aktuelle Problematik ausgerichtet. Die Sitzungen finden in der Regel einmal wöchentlich statt. Kurz gesagt geht es darum, vor dem Hintergrund der eigenen früheren Erfahrungen unbewusste innere Konflikte und Beziehungsmuster bewusst zu machen und im Sinne der Klärung aktueller Belastungen und Probleme zu bearbeiten. Es wird oftmals weniger konkret am Symptom gearbeitet als in der Verhaltenstherapie. Die Theorie ist, ist das dahinterliegende Problem erkannt und innerlich verarbeitet, löst sich die Symptomatik zumeist von selbst auf.

Systemische Therapie

Die Systemische Therapie ist ein ressourcen- und lösungsorientiertes Therapieverfahren.

Hierbei wird der Mensch stets im Zusammenhang mit dem System (z. B. Arbeitsplatz, Familie, Partnerschaft) betrachtet, in dem Probleme auftreten. Die Systemische Therapie sieht Probleme oder Störungen dabei nicht als Defizit, sondern als einen (unbewussten) Lösungsversuch sich an die Umwelt anzupassen. 

Gemeinsam werden bestimmte Denk- und Verhaltensmuster reflektiert, die innerhalb des Beziehungsgefüges auftreten. Durch die therapeutische Arbeit werden neue Impulse gesetzt, woraufhin die Erweiterung der Handlungsmöglichkeiten entstehen und eine hilfreiche Lösung gefunden werden kann.

Resilienztraining

mit Veronika Stör (Psych. Psychotherapeutin) und Daniela Hadem-Kälber (systemisch-integrativer Coach und Stresspräventionstrainerin)

Resilienz bezeichnet unsere seelische Widerstandsfähigkeit, also unsere Fähigkeit mit herausfordernden Lebenssituationen und Krisen umzugehen. Diese wollen wir in dem 10-wöchigen Gruppenkurs RASMUS stärken.

RASMUS steht für “Resilienz durch Achtsamkeit und Selbstmitgefühl und Selbstfürsorge”. Im Rahmen von RASMUS arbeiten wir an 9 Faktoren, die unsere Resilienz stärken und positiv beeinflussen können. Wir trainieren: Akzeptanz, Optimismus, Verantwortungsübernahme, Lösungsorientierung, Rollenklarheit, Zukunftsplanung und Netzwerkorientierung. Sie bilden die 7 Säulen der Resilienz. Achtsamkeit und Selbstmitgefühl ergänzen den klassischen Resilienzansatz.

Das Resilienztraining findet in Präsenz vom 14.11.23-30.01.24 immer Dienstags zwischen 18.30-20.30Uhr in angenehmer Gruppenatmosphäre (8-12 Teilnehmende) in den gemütlichen Räumlichkeiten der Welserstraße 31 in Sendling statt.

Kosten: 300 Euro.
Als zertifizierter Gesundheitskurs wird er teilweise oder vollständig durch die gesetzl. Krankenkassen (Kurs-ID: KU-ST-BNCG1Q) erstattet. Für die Erstattung ist es notwendig, mind. 80% der Termine zu besuchen, zweimal "darf" man also fehlen. Im Preis inbegriffen sind ein telefonisches Vorgespräch sowie umfangreiches Material für den Alltagstransfer.
Hier können Sie sich direkt für das Resilienztraining registrieren. Nach erfolgter Registrierung* führen wir ein telefonisches Vorgespräch (15Minuten). Die Registrierung ist keine verbindliche Zusage für einen Platz im nächsten Kurs. Die Anmeldung wird erst verbindlich, nachdem wir ein telefonisches Vorgespräch geführt haben.

Bei Fragen zum Kurs können Sie mir gerne eine Mail schicken. 

Unser Ansatz und unsere Haltung...

Die meisten Menschen kommen zu uns Psychotherapeut*innen, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist und die quälenden Symptome bereits mehrere Wochen, Monate oder oft auch Jahre das gegenwärtige Leben beherrschen.
Um diese psychischen oder auch psychosomatischen Symptome zu verstehen und verändern zu können, möchten wir Ihnen unter Berücksichtigung Ihrer ganz individuellen Lebensgeschichte, die Entstehung und Aufrechterhaltung Symptome erläutern. Mit diesen Erkenntnissen sollen Sie zum Experten für sich selbst werden! Denn Verhaltenstherapie bedeutet auch Hilfe zur Selbsthilfe.

Wichtig ist für uns neben einem transparenten Vorgehen auf Augenhöhe und einer gemeinsamen Behandlungsplanung, dass Sie das Tempo vorgeben und wir Sie dabei begleiten. Daher ist Ihre aktive Mitarbeit und Ihr Wille zur Veränderung eine wichtige Voraussetzung der Therapie.

Erwachsene

Menschen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, gelten als Erwachsen und können von unseren Erwachsenen-Psychotherapeutinnen behandelt werden. Dabei spielt das Lebensalter keine Rolle - von 18 bis zum Lebensende begleiten wir unsere Patient*innen:

M. Sc. - Psych. Sofie Oberender
M. Sc. - Psych. Natalie Körner 
M. Sc. - Psych. Veronika Stör
M. Sc. - Psych. Barbara Dostler-Maciuga
Dipl. - Psych. Ramona Lermer
Dipl. - Psych. Linda Dieckmann
M. Sc. - Psych. Christina Seizl 
M.Sc. - Psych. Dominik Stiller

Unsere Schwerpunkte

  • Krisenintervention
  • Folgen von COVID-19 (SARS-CoV-2), Trauerbegleitung und Long-Covid-Syndrom
  • Depressionen
  • Ängste (wie z.B. Panikattacken, starkes sich Sorgen, Soziale Ängste, Phobien z.B. Emetophobie, Trennungsangst)
  • Psychosomatische Beschwerden und Schmerzstörungen (wie z.B. Migräne, Rückenschmerzen, neuropathische Schmerzen, Tumorschmerzen und Autoimmunerkrankungen)
  • Schlafstörungen
  • Essstörungen (Anorexie, Bulimie, Heißhungeranfälle)
  • Körperdysmorphe Störung und Körper-Integritätsstörung
  • Zwänge aller Art
  • Anhaltende Trauerstörung
  • Pathologisches Horten (früher Messi-Syndrom)
  • Traumafolgestörungen (auch komplexe PTBS)
  • Störungen aus dem schizophrenen Formenkreis
  • Suchterkrankungen (stoffgebunden)
  • Impulskontrollstörungen (wie Online-/Offlinespielsucht und zwanghaftes Sexualverhalten)

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Gruppenpsychotherapie

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In absehbarere Zeit möchten wir auch Gruppentherapie anbieten. Ganz gleich wodurch Ihr Leidensdruck entstanden ist, ob durch psychische oder psychosomatische Erkrankung, kann ein gegenseitiger Austausch mit selbst Betroffenen und das Gefühl, nicht allein zu sein, sehr entlastend und unterstützend erlebt werden. 
Maximale Gruppengröße: 6 Personen
Eine Kombination aus Gruppe und Einzel kann nicht immer gewährleistet werden. Sprechen Sie uns gerne persönlich auf das Angebot an. Nur bei ausreichender Teilnehmerzahl kann eine Gruppe zustande kommen.

Mögliche Gruppen:

  • Soziales Kompetenztraining nach Hinsch&Pfingsten
  • Themenspezifische Gruppen (wie z.B. Schmerzen, Depressionen, Ängste)

Medizin-/ Therapie-Apps

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Wir Psychotherapeutinnen dürfen nun auch Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGa-Liste) verordnen. Die Therapie-Apps werden je für 3 Monate über Ihre Kasse mit einem Rezept gezahlt. Mit welchen Apps Ihre Krankenkasse kooperiert können Sie der jeweiligen Internetseite entnehmen. 

Einige Beispiele:

  • "Somnio“ bei Schlafstörungen 
  • "M-Sense“ bei Migräne
  • "7Mind“ zur Stressreduktion/ Meditation 
  • "Deprexis“ und „Selfapy“ bei Depressionen 
  • "Kalmeda“ bei Tinnitus
  • "Mindable“ und „Velibra“ bei Angststörungen


Sprechen Sie uns bei Bedarf darauf an. Es muss eine dementsprechende Diagnose entweder ärztlich oder psychotherapeutisch gestellt worden sein. 

Unsere Werte

Unsere Werte

Rechte und Pflichten

Gesetzlich ist jeder Psychotherapeut der Schweigepflicht unterworfen (§ 203 Strafgesetzbuch (StGB) Abs. 1, Satz 1). Alle Informationen werden vertraulich behandelt und niemals weiter gegeben, außer Sie entbinden den Therapeuten ausdrücklich von der Schweigepflicht! wir dürfen bei Selbst- oder Fremdgefährdung (§8 Abs. 5) die Schweigepflicht brechen.
Wir handeln nach der Aufklärungspflicht (§7 des PsychThG) und informieren sie zum ersten Termin über die Ablauf und Setting einer Psychotherapie. Dokumentationspflicht (§9 Abs. 1 Satz 1 Berufsordnung des PsychThG) bedeutet, wir müssen eine schriftliche Patientenakte anlegen, um unsere Stunden zu dokumentieren. Sie haben nach dem Patientenrechtegesetz (PatRG) ein Einsichtsnahmerecht (§11 Abs. 1 nach PsychThG) auf diese Dokumentation.

Wir sind gemeinsam stark

Interdisziplinarität

Wir vertreten den Ansatz "Hand in Hand" und um Ihnen ein umfassendes Behandlungskonzept und eine optimale Behandlung zu ermöglichen, kooperieren wir eng mit Fachärzten und Kliniken. 
Gern arbeiten wir auch für Sie, mit Ihrer Zustimmung, interdisziplinär und nehmen Kontakt zu Ihren behandelnden Ärzt*innen/ Therapeut*innen/ Betreuer*innen auf, um über diese Vernetzung eine ganzheitliche Behandlung zu unterstützen. 

Qualitätsmanagement

Wir haben die Pflicht uns in regelmäßigen Abständen fortzubilden (§15 der Berufsordnung des PsychThG). Wir sind als Psychotherapeut*innen daher bestrebt, nach dem aktuellen Stand der Forschung zu arbeiten und einen Qualitätsstandard auf hohem Niveau zu gewährleisten. Auch nehmen wir regelmäßig an Supervisionen, Intervisionen und Qualitätszirkeln teil. 

Digitale Patientenakte (ePA)

Die elektronische Patientenakte (ePA) soll seit dem 01.01.2021 Patienten dabei unterstützen, Ärzten und Psychotherapeuten medizinisch relevante Gesundheitsdaten wie Befunde, Diagnosen, Therapiemaßnahmen, Behandlungsberichte, etc. zur Verfügung zu stellen. Aufgrund der sektoren- und einrichtungsübergreifenden Verfügbarkeit, vernetzt sie die an der Behandlung des Patienten beteiligten Akteure im Gesundheitswesen, ermöglicht einen sicheren und schnellen Dokumentenaustausch und schafft Transparenz über Behandlungsabläufe.

Wir sind zudem verpflichtet, auf Wunsch des Patienten Daten aus dem aktuellen Behandlungskontext in die ePA zu übermitteln (§ 346 Absatz 1 und Absatz 3 SGB V). Aber die ePA ist freiwillig und ohne die Einwilligung des Patienten können weder
Daten in der ePA gespeichert noch ausgelesen werden. Sie entscheiden, ob und welche Daten aus dem aktuellen Behandlungskontext gespeichert und welche Daten nicht eingetragen bzw. wieder gelöscht werden. (Quelle KVB)